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Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt, haben einen erheblichen Einfluss auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden.
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Unsere Nahrung ist oftmals belastet mit Umweltgiften (Pestizide, chemische Rückstände usw.). Unsere Ernährung und unsere Ernährungsfehler (Fastfood, eine nicht ausgewogene Nahrungsaufnahme) beeinflussen somit unsere Gesundheit. Weitere Faktoren kommen hinzu: Stress, seelische Belastungen, Ängste, Alkoholkonsum und natürlich auch das Rauchen. An vielen Punkten kann der Mensch selbst etwas ändern und etwas unternehmen. Andere Faktoren können wir nicht unmittelbar ändern. Nahrung wird verdaut und im Darm werden Stoffe aufgenommen. Daher wird das Thema Darm & Darmgesundheit uns auf diesen Seiten begleiten.
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Hier wollen wir Ihnen kritische News und Informationen vorstellen. Diese müssen nicht brandaktuell sein!
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Enzyme machen Backwaren locker – und Bäcker krank! (RUB-Studie)
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Enzyme machen Backwaren locker – und Bäcker krank! / Schimmelpilz löst Allergien und Asthma aus.
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RUB-Institut veröffentlicht arbeitsmedizinische Studie:
Enzyme aus Schimmelpilzen sorgen in der Backindustrie nicht nur dafür, dass die Brötchen locker werden – sie gehören neben Weizen- und Roggenmehlen auch zu den bedeutendsten Allergenen am Arbeitsplatz der Bäcker. Besonders die verschiedenen aus dem Pilz Aspergillus gewonnenen Enzyme sind gefährlich: Zwischen 18 und 25 Prozent der 93 Bäcker, die die Forscher des Berufsgenossenschaftlichen Forschungsinstituts für Arbeitsmedizin (BGFA) der Ruhr- Universität für ihre Studie untersuchten, reagierten darauf allergisch. In ihrem Blut liessen sich spezifische Antikörper (IgE) für diese Enzyme nachweisen. Die Beschwerden bei solchen Allergien reichen von Fliessschnupfen über Augenreizungen und Hautreaktionen bis hin zu Asthma.
Mikroorganismen produzieren Backhilfen. Die Backindustrie verwendet diverse Enzyme (Amylasen, Xylanasen und Cellulasen), die durch Abbau von Stärke und verschiedenen Bestandteilen der Getreide-Zellwände zur Verbesserung der Teigeigenschaften und Brotqualität beitragen. So beeinflussen Enzyme Bräunung, Lockerung, Geschmack, Volumen und Frischhaltung von Backwaren. Die meisten eingesetzten Enzyme werden mit Hilfe von Mikroorganismen gewonnen, hauptsächlich mit Pilzkulturen aus Aspergillus und Trichoderma. Meistens reagieren die Patienten gleichzeitig auf mehrere Enzyme allergisch. Allergieauslösende IgE- Antikörper gegen Enzyme aus den Pilzen Trichoderma oder Thermomyces traten jedoch bei den untersuchten Bäckern nur vereinzelt auf.
Europaweites Projekt zu Allergien am Arbeitsplatz. Diese BGFA-Studie ist der erste Teil eines multizentrischen, europaweiten Projektes, das mit EU-Mitteln für drei Jahre gefördert wird. Ziel ist es, die Allergenbelastungen der Luft an unterschiedlichen Arbeitsplätzen mengenmässig zu erfassen. Die Messmethoden, die die Forscher am BGFA entwickeln, um allergene Enzyme nachzuweisen, sollen standardisiert und optimiert werden. Die Ergebnisse können dazu dienen, Schutzmassnahmen für Arbeitsplätze mit Allergenexposition zu etablieren. Vor Berufskrankheiten schützen. Das BGFA ist 1989 aus dem Silikose-Forschungsinstitut hervorgegangen und steht unter der Trägerschaft des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) und der Bergbau- Berufsgenossenschaft. Seit Juli 2002 ist es ein Institut der Ruhr-Universität. Ziel der Arbeit am BGFA ist es, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen zu erforschen, um geeignete Schutzmassnahmen zu entwickeln.
Weitere Informationen:
Dr. Verena Liebers, PR-Referat Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA) der Ruhr-Universität Bochum, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44793 Bochum, Tel: 0234/3074-583, E-Mail: liebers@bgfa.de Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum - Pressestelle - 44780 Bochum Tel: + 49 234 32-22830, -23930 Fax: + 49 234 32-14136 Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de
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Genetisch veränderte Pflanzen doch nicht ungefährlich? |
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Mit freundlicher Genehmigung des Autors Florian Rötzer 28.01.1999
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Holländische Wissenschaftler haben Hinweise auf die Übertragung von Genen im Verdauungstrakt gefunden |
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Massiv werden derzeit die Vorteile von genetisch veränderten Pflanzen propagiert. Sie sollen mit ihren neuen Eigenschaften beispielsweise das Ausbringen von Pestiziden und Fungiziden verringern helfen und natürlich den Ertrag steigern. Bislang wurde von den Bio-Tech-Firmen immer behauptet, dass von solchen Pflanzen weder für die Umwelt noch für die Menschen irgendein Schaden ausgehe. Holländische Forscher haben jetzt aber Hinweise dafür geliefert, dass Pflanzen, in die Gene zur Resistenz gegenüber Antibiotika eingebracht wurden, doch nicht so harmlos sein könnten. In vielen vorverarbeiteten Lebensmitteln befinden sich bereits Bestandteile von genetisch veränderten Pflanzen. Es handelt sich dabei vornehmlich um Mais und Soya. Hauptexporteur sind die USA. Die Firmen mischen gerne gewöhnliche Pflanzenprodukte mit denen genetisch veränderten Pflanzen. In der EU müssen erst solche Lebensmittel mit Bestandteilen von genetisch veränderten Pflanzen gekennzeichnet werden, die nach 1997 eingeführt wurden. Überdies müssen die Bestandteile durch Tests nachweisbar sein. Die Befürworter der Gentechnik vergleichen oft die genetisch veränderten Pflanzen mit den auf traditionelle Weise gezüchteten, bei denen gleichfalls natürlich genetische Veränderungen über die Zeit hinweg stattfinden und die nicht die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen. So galt es bislang auch als unbedenklich, wenn man Gene mit Antibiotika-Resistenz als Marker in Gen-Getreide einbringt, das als Futter für Haustiere verwendet wird, da die veränderte DNA im Verdauungstrakt schnell zerstört werde. Die holländischen Forscher haben jetzt aber nachgewiesen, dass die DNA, die mit Lebensmittel in den Magen gelangt, dort noch eine Weile intakt bleiben kann. Die Wissenschaftler des Staatlichen Instituts zur Qualitätskontrolle für Agrarprodukte verwendeten für ihr Experiment, so New Scientist (1), einen computergesteuerten künstlichen Verdauungstrakt (TIM), mit dem man die Verdauung von Nahrung nachahmt und der die normal in diesem befindlichen Mikroorganismen und Enzyme enthält. In den künstlichen Verdauungstrakt wurden Bakterien eingebracht, deren Genom mit Genen ausgestattet war, die gegenüber Antibiotika resistent waren. Die Hälfte der DNA konnte sechs Minuten überleben, was genug Zeit sei, Zellen zu verändern. Wenn die Bakterien mit dem gentechnisch veränderten Genom auch normalerweise im Verdauungstrakt leben, so bestehe einmal in 10 Millionen Fällen die Möglichkeit, dass die Gene auf andere Bakterien übertragen werden. Das klingt wenig, doch leben hier Hunderte von Milliarden Bakterien. Wenn man einige der Bewohner des Verdauungstrakts abtötet, wie das auch bei der Einnahme von Antiobiotika geschieht, dann steigert sich die Übertragungsrate um das Zehnfache. Ob auch nicht im Verdauungstrakt lebende Bakterien Gene für Antibiotika- Resistenz übertragen können, ist noch offen. Bislang konnte man dies nicht nachweisen. Wenn Gene mit einer Antibiotika-Resistenz von den körpereigenen Bakterien aufgenommen werden, dann könnten sich daraus auch resistente Krankheitskeime entwickeln, die von den Nutztieren auch auf die Menschen überwandern könnten. Das Risiko ist also nicht von vorneherein auf Null anzusetzen, wenn es um gentechnisch veränderte Pflanzen geht.
LINKS
(1) http://www.newscientist.com/
Telepolis Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2617/1.html
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